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Oldtimer: Anlasser reparieren ¨C Tipps und Werkzeug

Ein defekter Anlasser ist mit Sicherheit ein ?rgernis, denn ohne dieses Bauteil l?sst sich der Wagen kaum starten. Sobald der Startermotor auch Anlasser oder Starter genannt ¨C einmal kaputt ist, muss man sich also um eine Reparatur k¨¹mmern, damit das Auto wieder gestartet werden kann. Eine Reihe klassischer Fahrzeuge l?sst sich zwar mit Kurbel starten, aber mit dem Anlasser ist einfacher und sicherer.


In vielen F?llen hilft es, den Schaden einordnen zu k?nnen: Welches Bauteil funktioniert nicht mehr und wie kann man sich ggf. selbst helfen und den Anlasser reparieren? Diese Informationen erhalten Sie im folgenden Beitrag, auch beraten wir Sie zur Lichtmaschinen-Instandsetzung.

Autor: Adrian Starr
Position: Verkauf
Aktualisiert am: 21.11.2023

Anlasser und Lichtmaschine: R¨¹ckgrat der elektrischen Anlage

Der Starter und die Lichtmaschine sind zwei verschiedene Bauteile, die verschiedene sehr wichtige Funktionen erf¨¹llen. Die Lichtmaschine erzeugt den Strom f¨¹r die Beleuchtung und Z¨¹ndung.

Der Startermotor, geschaltet durch den Magnetschalter, dreht ¨¹ber die Schwungscheibe die Kurbelwelle des Motors. Die drehende Kurbelwelle saugt Benzin-Luftgemisch an, der von der Kurbelwelle abh?ngig angetriebene Z¨¹ndverteiler sorgt f¨¹r den passenden Funken zur passenden Zeit, der Motor startet.  Wenn der Motor anspringt, spurt der Anlasser wieder aus.

Der Anlasser ist also ein Elektromotor, der eine gut geladene Batterie braucht. Das Drehen des Autoschl¨¹ssels im Z¨¹ndschloss l?sst den Magnetschalter anziehen. Der Magnetschalter spurt den Anlasser in die Schwungscheibe ein und startet den Startermotor. Wenn sich der Anlasser dreht, Gemisch und Z¨¹ndung stimmen, startet auch der Motor.

  • Im Jahr 1911 wurde der erste elektrische Anlasser im Automobil verbaut, davor musste das Auto h?ndisch angekurbelt werden, was ein gef?hrliches Unterfangen war.
  • Bis in die fr¨¹hen 1950er Jahre waren Startkurbeln an vielen Fahrzeugen europ?ischer Fertigung ¨¹blich. In Frankreich wurden viele Fahrzeuge bis in die 1980er Jahre mit Startkurbeln ausger¨¹stet.
Bild: ModelTMitch, lizensiert

Die Lichtmaschine ist f¨¹r ihre Funktion auf den laufenden Motor angewiesen. Sie ist ein Generator, der mit vom Motor mittels eines Riemens angetrieben wird. ?ber diesen treibt der Motor den Generator an. Die Lichtmaschine l?dt die Starterbatterie mit Strom und liefert die Energie f¨¹r die elektrischen Verbraucher im Fahrzeug.

  • Seit den 1970er Jahren hat sich der Drehstromgenerator als Lichtmaschine durchgesetzt. Man spricht von Drehstromlichtmaschinen.
  • Die vorher verwendeten Gleichstromdynamos waren weniger leistungsf?hig und haben bei Leerlaufdrehzahl nicht gen¨¹gend Energie zum Laden der Fahrzeugbatterie geliefert.

Oldtimer: Anlasser reparieren ¨C Wissenswertes zum Startvorgang

Wenn der Anlasser defekt zu sein scheint, die Batterie aber genug Saft f¨¹r die Z¨¹ndung liefert,  dann kann man das Auto anschieben, um den Motor zum Starten zu bringen. Ohne weitere helfende H?nde ist das anstrengend, deshalb sollten Sie lieber gleich den Anlassvorgang insgesamt unter die Lupe nehmen.

Was passiert beim Motorstart und wie stellen wir fest, ob tats?chlich der Anlasser defekt ist?

Nahezu alle Baugruppen des Fahrzeugs sind am Motorstart beteiligt. Der Z¨¹ndschl¨¹ssel schaltet die Z¨¹ndung ein, ein Weiterdrehen aktiviert das Anlasserrelais. Dieses aktiviert den Magnetschalter, der Anlasser spurt ein und dreht. Wenn der Anlasser dreht, der Motor aber nicht anspringt, gibt es ein Problem mit Z¨¹ndung oder Treibstoffversorgung. Pr¨¹fen Sie eventuelle Killschalter und elektrische Benzinpumpen.

Auf einen defekten Anlasser, oder auf ein Problem mit den oben erw?hnten Baugruppen, kann man ¨¹ber eventuell fehlende Ger?usche schlie?en:

  • Dreht der Anlasser langsam oder werden die Kontrollleuchten dabei extrem schwach, hat die Batterie nicht mehr genug Kraft. Laden hilft.
  • Wenn der Anlasser (bzw. sein Magnetschalter) nur ein mechanisches Klacken von sich gibt oder ¨¹berhaupt kein Ger?usch macht, dann bedeutet das, dass der Schaden hier zu suchen ist.
  • Wenn der Anlasser nur klackt, ist es in der Regel der Magnetschalter, den man h?rt. Wie oben beschrieben, hat der Magnetschalter die Aufgabe, den Strom zum Startermotor zu schalten und den Starter in den Zahnkranz auf dem Schwungrad einzuspuren.

Wenn also der Magnetschalter klackt, k?nnen Sie oft mit einem gezielten Schlag auf den Magnetschalter den Anlasser zur Arbeitsaufnahme bewegen. Das ist aber keine Reparatur, sondern ein kurzfristiges Reaktivieren eines an sich verschlissenen Bauteiles.

Ein guter  Tipp, der tats?chlich funktioniert: Mit einem Hammer leicht auf den Anlasser klopfen, ein paar Mal, damit sich eventuelle verkeilte Z?hne oder verharzte Schalter l?sen. Der Anlasser bei Autos befindet sich seitlich am Motor, immer in der N?he der Nahtstelle zwischen Motor und Getriebe. Bei vielen klassischen Fahrzeugen ist er von unten am besten zu erreichen.

  • Auch ein lautes Quietschen nach dem Start ist ein Hinweis auf Verschlei? bzw. einen baldigen Defekt. Dieses laute harte Ger?usch entsteht, wenn der Anlasser nicht sauber in den Zahnkranz der Schwungscheibe einspurt.

Dieses unsaubere Einspuren l?sst sich g¨¹nstig durch Tausch oder ?berholung des Anlasserfreilaufs beheben. Geschieht dies nicht, zerst?rt das Anlasserritzel den Zahnkranz auf der Schwungscheibe. Folge ist eine sehr aufwendige Reparatur, f¨¹r die mindestens das Getriebe raus muss.


Was ist zu tun, wenn der Anlasser kaputt ist? Anschieben!

Sollte der Anlasser kaputt sein, so kann der Motor leicht durch Anschieben des Fahrzeugs in Gang gebracht werden, sofern genug Strom f¨¹r die Z¨¹ndung vorhanden ist. Das ist einfacher f¨¹r Fahrzeuge mit kleinem Hubraum, schwieriger f¨¹r schwere Fahrzeuge.

Folgendes Procedere hat sich bew?hrt:

  • Start im zweiten Gang
  • Position des Schl¨¹ssels auf Z¨¹ndung (Kontrolleuchten leuchten)
  • nur bei Autos mit Schaltgetriebe
  • nur bei Benzinern
  • nicht bei Autos mit Katalysator (KAT)
Anschieben ist nur sinnvoll, wenn der Anlasser definitiv defekt ist, der Wagen (oder das Motorrad) aber prinzipiell l?uft. Ausreichend anliegende Spannung und Treibstoff sind Voraussetzung. Zu zweit ist es leicht, allein geht es aber auch.

Tipp: Autos mit defektem Anlasser immer am Hang parken. Anziehen mit einem zweiten Fahrzeug ist auch m?glich, braucht aber jemanden, der sich damit wirklich auskennt.

  • Wagen in Bewegung bringen, also anschieben oder anrollen lassen
  • Z¨¹ndung (und Choke) aktivieren
  • Schrittgeschwindigkeit reicht
  • Schnell: Reinsetzen
  • Kuppeln, zweiten Gang einlegen, Kupplung schnell kommen lassen
  • Auskuppeln, Motor mit Gasst??en auf Drehzahl bringen.
Sollte zus?tzlich zum Starter aber auch das Z¨¹ndschloss Probleme machen, dann bekommt man weder eine Z¨¹ndung noch ein freig?ngiges Lenkrad und muss das Auto abschleppen lassen. Wenn die Batterie zu schwach ist, hilft ein Jumpstarter oder Starthilfe mittels eines ?berbr¨¹ckungskabels.

Welche Ursachen kann der Defekt haben?

Oft liegt die Wurzel des Problems in der Mechanik des Starters. Wie jedes mechanische Bauteil gibt es auch im Anlasser eine Reihe Verschlei?teile, die ihre Funktion nach einigen Jahren nicht mehr zuverl?ssig ausf¨¹hren. Vor allem f¨¹r Oldtimer-Anlasser gilt, dass beim Klassiker genau hingesehen werden sollte, sodass man den Verschlei? erkennen kann, bevor das Liebhaberfahrzeug angeschoben werden muss.

Zu den Verschlei?teilen geh?ren Lager und Kohleb¨¹rsten sowie der Magnetschalter im Ganzen. Die anderen Bauteile:

  • Anlasserfreilauf und Ritzel
  • Anker mit Schleifringen
  • Geh?usedeckel
  • Geh?use mit Magneten
¡­ werden auch im Rahmen einer ?berholung oft weiterverwendet. Trotz der Zahl an potentiell fehlerhaften Teilen im Bauteil Anlasser kann gesagt werden, dass die Reparatur aus eigener Hand zu bewerkstelligen ist.

Dies gilt nat¨¹rlich nicht f¨¹r Anf?nger, wenn man aber etwas Erfahrung mit Arbeiten am Auto und seinen Bauteilen mitbringt und etwas von der Mechanik versteht, dann steht der Anlasser-?berholung nichts im Wege.


Oldtimer: Anlasser ¨¹berholen ¨C Werkzeug und Tipps

Sinnvoll ist prinzipiell die Montage eines neuen oder werks¨¹berholten Anlassers. Dabei sollte man als Fahrer eines klassischen Fahrzeugs ¨¹berlegen, ob es nicht besser ist, einen modernen Hochleistungsstarter zu montieren. Diese Startermotoren laufen bei niedrigerem Strom an, drehen h?her und kraftvoller. Der Motorstart, gerade unter nicht ganz optimalen Randbedingungen, wird damit erheblich vereinfacht.


Gleichstromanlasser
vs. moderner Hochleistungsanlasser 

Aber selbstverst?ndlich k?nnen Sie auch selbst Hand anlegen und den Starter ausbauen oder gar reparieren und ¨¹berholen. Bei klassischen Fahrzeugen geht das meist relativ leicht. Es dauert ein bis zwei Stunden, bis der Anlasser ausgebaut und wieder eingebaut ist.
Eine ?berholung ist eine etwas aufwendigere Aufgabe. Dazu m¨¹ssen die mechanischen Komponenten, also Lager und Antriebe gepr¨¹ft und ggf. gewechselt werden. Bei den elektrischen Komponenten reicht oft ein Abdrehen der Kontaktfl?chen und der Wechsel der Kohlen.

Achtung: Lassen Sie das Fahrzeug nie ohne Batterie laufen und entfernen Sie die Batterie unter keinen Umst?nden bei laufendem Motor.

Hier einige Hinweise f¨¹r die Arbeit am Anlasser:

  • Pr¨¹fen Sie die Spannung der Batterie ¨C auch die Batterie ist eine m?gliche Fehlerquelle 
  • Klemmen Sie die Batterie ordnungsgem?? ab - zuerst Masse-, dann den stromf¨¹hrenden Pol
  • Fotografieren Sie sicherheitshalber Kabel und Anschl¨¹sse f¨¹r den Zusammenbau
  • Reinigung des Bauteils - entfernen Sie jeglichen Staub und Verschmutzungen in den Zwischenr?umen und an den Halterungen
  • Sind die Z?hne am Zahnkranz der Schwungscheibe in Ordnung? Oder sind die Z?hne an den Ecken bereits angefressen?
  • Kontrollieren Sie alle Kabelverbindungen und Kabelschuhe
  • Sind alle Schrauben in gutem Zustand? Sind sie oxidiert oder ihre K?pfe verw¨¹rgt?


Das Werkzeug, das Sie zur Hand haben sollten:

Auto springt nicht an - woran liegt's? Vielleicht am Anlasser?

Infos zum Thema Motorstart und Anlasser finden Sie auf unserem !

Oldtimer: Lichtmaschine, die h?ufigsten Fehler und Abhilfe

Die Lichtmaschine, versorgt das Auto mit Strom. Sie wird vom Motor per Keilriemen angetrieben, ohne sie w¨¹rde das Auto die Batterie sehr schnell leersaugen. Dabei kann das Auto auch ohne Lichtmaschine gefahren werden . Wenn man die elektrischen Verbraucher abschaltet, reicht eine gut geladene Batterie noch f¨¹r hunderte Kilometer Z¨¹ndung.

Geht die Lichtmaschine kaputt, hat sie keine Ladeleistung mehr, dann geht im Tacho eine rote Ladekontroll-Leuchte an, der Motor l?uft aber weiter.  Die Kontrollleuchte ist bei verschiedenen Herstellern unterschiedlich bezeichnet, es ist aber die gleiche Leuchte, die nach dem Motorstart, leicht verz?gert, ausgeht.

Auch die Lichtmaschine hat viele Verschlei?teile wie Kabel, Lager und Buchsen verbaut, die kaputt gehen k?nnen. Es gibt Lichtmaschinen als Gleichstromlichtmaschinen und als Drehstromlichtmaschinen.

  • Bevor Sie das Problem ausschlie?lich auf die Lichtmaschine zur¨¹ckf¨¹hren, sollten Sie auch den Keilriemen begutachten. Wenn dieser nicht richtig gespannt ist, dann erf¨¹llt er seinen Zweck nicht und muss gespannt werden. Ein gerissener Keilriemen muss gewechselt werden.
  • Ein Tipp: Immer einen passenden Keilriemen ins Auto legen.  Ein neuer Keilriemen kostet nur wenige Euro und hilft ihren Wagen immer wieder flott zu bekommen. Es findet sich eher Sonntags ein Mechaniker, als ein Riemen f¨¹r den ¡®56er Fiat Millecento.

Was die Reparatur bzw. ?berholung der Lichtmaschine angeht, so empfehlen wir, dies Fachkr?ften zu ¨¹berlassen. Bei einer ?berholung der Lichtmaschine (LiMa) wird jedes einzelne Bauteil ¨¹berpr¨¹ft und auch gereinigt. Alle Verschlei?teile ¨C Lager, Buchsen und Kohlen ¨C werden rundum erneuert, so auch die Feld- und Ankerwicklungen.

Danach wird die ¨¹berholte Lichtmaschine einem Funktionstest unterzogen. Die meisten Lichtmaschinen werden auch im Austausch angeboten. So erh?lt man direkt, ohne warten zu m¨¹ssen, ein perfekt aufgearbeitetes Aggregat.

Wichtig: Sollte die Lichtmaschine defekt sein und ersetzt werden, so empfehlen wir, gr¨¹ndlich zu ¨¹berpr¨¹fen, was zum Ausfall der Licht-maschine gef¨¹hrt hat.  Wenn der Regler oder andere Bauteile der elektrischen Anlage defekt sind  und so den Defekt der alten Lichtmaschine verursacht haben, wird auch die neue Lichtmaschine schnell gegrillt.  Garantien erl?schen, wenn die Fehlfunktion der Lichtmaschine auf einen defekten bzw. alten Regler zur¨¹ckgef¨¹hrt werden kann.

Einige Gleichstrom-Lichtmaschinen m¨¹ssen polarisiert werden, bevor sie erstmals in Betrieb genommen werden. Nach der ?berholung muss die Feldwicklung (au?en, nicht drehend) magnetisiert werden. Das ist bei der ?berholung nicht m?glich, weil bei ?berholung noch nicht bekannt ist, in welches Auto die Lichtmaschine eingebaut wird, ob mit Plus an Masse, oder mit negativer Masse.

  • Lichtmaschinen von deutschen oder italienischen Herstellern, bei denen das Polarisierung Problem nicht auftritt, weil die Fahrzeuge immer einheitlich negative Masse hatten, sind ab Werk polarisiert.
  • Wenn die Elektrik des Autos auf ?Positive Earth¡° (Plus an Masse) polarisiert ist, dann muss die Lichtmaschine vor Inbetriebnahme polarisiert werden.

Lichtmaschine Reparatur ¨C Polarisierung der ¨¹berholten Lichtmaschine

  1. Bauen Sie die Lichtmaschine ein, ohne ein Kabel anzuschlie?en und ohne den Keilriemen in Spannung zu versetzen. Der Keilriemen sollte sich zwischen den zwei Riemenscheiben um etwa 10 mm zusammendr¨¹cken lassen.
  2. Stellen Sie anschlie?end fest, welcher Pol der Batterie nicht an der Fahrzeugmasse liegt (bei ¡°Negative Earth¡± Fahrzeugen ist dies der Pluspol, bei ¡°Positive Earth¡± Fahrzeugen ist dies entsprechend der Minuspol). Nehmen Sie nun ein Kabel und verbinden Sie das eine Kabelende mit dem Batteriepol, der nicht an der Fahrzeugmasse liegt.
  3. Das andere Ende des Kabels halten Sie nun f¨¹r maximal 3 bis 5 Sekunden an den Feldwicklungsanschluss der Lichtmaschine. Dies ist in der Regel der kleinere Anschluss (Klemme F).
  4. Nach diesem Vorgang ist die Lichtmaschine polarisiert. Entfernen Sie nun das ¡°Hilfskabel¡± und schlie?en Sie die Lichtmaschine fachgerecht an die Fahrzeugelektrik an.

Bitte beachten Sie, dass die Lichtmaschine nicht allein f¨¹r die Stromerzeugung im Fahrzeug verantwortlich ist. Bitte ¨¹berpr¨¹fen Sie bei einem Defekt auch den Lichtmaschinenregler und die ¨¹brige elektrische Anlage.

Fazit: Oldtimer Anlasser reparieren

Der Anlasser eines Autos ist ein essentielles Bauteil, welches durch Verschlei? kaputt gehen kann. Der Starter l?sst sich mit etwas Erfahrung und Geschick selbst wieder instand setzen ¨C so lassen sich mehrere hundert Euro sparen. Die ?berholung der Lichtmaschine ist etwas komplexer und sollte Fachkr?ften ¨¹berlassen werden, bei der Polarisierung sollten auf keinen Fall Fehler passieren. Eine ordnungsgem??e und gewissenhafte ?berholung der Bauteile sorgt f¨¹r reibungslosen Betrieb Ihres Klassikers.

FAQ

Hier finden Sie die Antworten auf die h?ufigsten Fragen rund um Anlasser und Lichtmaschine.

Was sind die g?ngigsten Anzeichen f¨¹r einen defekten Anlasser?

Der Starter gibt ein mechanisches Klacken von sich, dreht aber nicht oder macht ¨¹berhaupt kein Ger?usch und dreht nicht. Ein Quietschen nach dem Start l?sst auf Verschlei? schlie?en ¨C handeln Sie bald.

Woran kann der Defekt im Startermotor liegen?

An einer Vielzahl von Bauteilen wie:

  • Ritzel und Freilauf
  • Ankerwellenlager
  • Schleifringe und Kohleb¨¹rsten
  • Schleifkontaktfl?chen
  • Magnetschalterkontakte
  • Anschl¨¹sse der elektrischen Leitungen

Was ist bei Tausch/?berholung der Lichtmaschine wichtig?

  • Sollte die Lichtmaschine ersetzt werden, so sollte auch der Regler erneuert werden.
  • Wenn die Elektrik des Autos auf ?Positive Earth¡° (Plus an Masse) polarisiert ist dann muss die Lichtmaschine polarisiert werden. Welcher Pol der Batterie liegt nicht an der Fahrzeugmasse?
  • ¨¹berpr¨¹fen Sie bei einem Defekt auch den Lichtmaschinenregler und die ¨¹brige elektrische Anlage

Wie viel Geld kann man sich durch die Arbeiten sparen?

Das h?ngt sehr stark von der Marke und dem Baujahr des Autos ab.  Anlasser kosten zwischen 100 und 500 Euro. Die Einbauarbeiten kommen noch dazu. Eine Lichtmaschine befindet sich auch in etwa in diesem Preissegment, die Kosten f¨¹r Aus-/Einbau schwanken je nach Werkstatt. Sowohl Lichtmaschine, als auch Anlasser sind normalerweise in 1-2 Stunden gewechselt.