DB4, DB5 und DB6 (1958-1970)
Der Aston Martin DB4 wurde von 1958 bis 1963 in 1204 Exemplaren in Newport Pagnell gebaut. Die Konstruktion des Wagen hatte sich ver?ndert. Das neue Modell hatte einen Plattformrahmen mit sehr leichter Karosserie und einen von Tadek Marek komplett ¨¹berarbeiteten Reihensechszylindermotor mit 240 PS und 3670 ccm Hubraum. Der DB4 hatte zwar immer noch eine hintere Starrachse, aber eine servounterst¨¹tzte Scheibenbremsanlage von Dunlop an allen 4 R?dern. Bei Aston Martin entstand die Werksversion des DB4 GT in 75 Exemplaren. Zus?tzlich entstanden bei Zagato weitere 25 Fahrzeuge DB4 GT Zagato mit einer sehr leichten Sonderkarosserie und etwas st?rkeren Motor und Girling Scheibenbremsen ringsum. Die Produktion des DB4 teilt sich in f¨¹nf Serien, respektive Facelifts, die sich allerdings nur in Details unterscheiden. Der Nachfolger DB5 wurde von 1963 bis 1965 in 1059 Einheiten gebaut, wichtigster Kunde war James Bond. Der DB5 ist eine Weiterentwicklung der f¨¹nften Serie des DB4, die sich vor allem durch den Aluminium-Motorblock mit 3995 ccm Hubraum von der vorherigen Serie unterscheidet. Die Karosserie wurde von Touring entworfen, der Wagen hatte Vierganggetriebe mit Overdrive. Optional zum sp?teren 5-Gang ZF Getriebe wurde ein Automatikgetriebe von Borg Warner angeboten. Vom DB5 gab es eine Vantage Version mit 3 Weber- anstatt der SU Vergaser der Standardfahrzeuge. Der DB6 wurde von 1965 bis 1970 in 1788 Exemplaren verkauft. Der DB6 basiert auf dem DB5, hat aber wieder eine im Hause entworfene, konventionelle Karosserie mit deutlichem Fokus auf bessere Aerodynamik und h?here Festigkeit. Der Radstand wurde um 3,75" verl?ngert, die Dachlinie um 2" erh?ht, so dass sowohl Einstieg, als auch Unterbringung der Fahrg?ste komfortabler wurde. Automatikgetriebe, Servolenkung und Klimanalage waren optional erh?ltlich. Auch vom DB6 gab es eine 325 PS starke Vantage Version mit 3 Weber 45DCOE Vergasern. Der DB6 gilt als viersitzig. Mit der ab 1969 lieferbaren zweiten Serie, dem Mark II erhielt der Wagen an der Hinterachse Einzelradaufh?ngung und der Motor optional eine Benzineinspritzung. Zum Ende seine Bauzeit wirkte der Wagen vergleichsweise r¨¹ckst?ndig, vor allem gegen¨¹ber dem seit 1967 erh?ltlichen DBS.