Smiths Zeituhr
Rolls Royce und Bentley: Rolls Royce Silver Dawn und Silver Wraith sowie Bentley MkVI und R Type (1946-55)
general¨¹berholt, im Austausch
Die Zeituhren f¨¹r klassische Fahrzeuge der 1930er bis 60er haben original einen Kontakt der die Spule des Ankers bedient. 12 Volt laufen durch diesen Kontakt und jedes ?ffnen und schlie?en bewirkt einen Funken der sogar sichtbar ist! Der Kontakt ?ffnet 5 mal pro Sekunde, das hei?t der Funke entsteht 18.000 mal pro Stunde, 432.000 mal am Tag und 157.680.000 mal pro Jahr so ist es kein Wunder das der Verschlei? irgendwann zum Stillstand der Uhr f¨¹hrt.
Dieser Kontakt wird heute durch eine kleine Elektronik unsichtbar im inneren der Uhr ersetzt, alles andere bleibt und k?nnte auch wieder zur¨¹ck gebaut werden.
Inbetriebnahme der Uhren: Damit die Uhr beginnt zu laufen muss das Laufwerk nach dem anschlie?en an den Strom "angestossen" werden! Hierzu wird die Stellwelle reingedr¨¹ckt, das wiederum st??t den Anker an, danach l?uft die Uhr!
Ein Handwerk das dauert
Sie haben sich f¨¹r den Kauf eines general¨¹berholten Instruments entschieden.
Hierf¨¹r ben?tigen wir ihr Originalteil zur Eigen¨¹berholung vorab. Bitte senden sie uns ihr Originalteil kostenfrei zu.
Es gibt allerdings nur noch wenige Spezialisten in Merry Old England, die alle Tricks und die alten Konstruktionen von Grund auf kennen.
Leider hat dieser Umstand recht lange Lieferzeiten zur Folge. Es ist vollkommen sinnlos, diese Handwerker zu hetzen oder unter Druck zu setzen. "M?chten Sie, da? wir schlampig arbeiten, Sir?" ist die Antwort, mit etwas hochgezogenen Augenbrauen. Nein, nat¨¹rlich soll nicht "sloppy" gearbeitet werden. Also warten wir, bis vielleicht ein fehlendes Zahnr?dchen in Einzelanfertigung nachgebaut wurde oder ein winzigkleines Zugfederchen von Hand gewickelt wurde. Vielleicht gibt es genau diesen einen Tachozeiger nicht mehr und es mu? also aus Feinblech ein Zeiger geschnitten werden. Anschlie?end wird er von Hand geschliffen, grundiert und lackiert, zweifarbig, wie das Original von 1955.
Kurz und gut, auch wenn wir die ?berholung gerne beschleunigen w¨¹rden: Es geht nicht. Seien Sie sich also bitte bewu?t, da? die Sache so lange dauert wie sie dauert. Wenn das in manchen F?llen ein halbes Jahr ist, so bedauern wir das. Aber wir k?nnen es nicht ?ndern. Oder m?chten Sie, da? wir schlampig arbeiten, Sir? Sollten Sie unter diesen Umst?nden Ihr Instrument lieber nicht an uns ¨¹bergeben, bedauern wir das sehr auch wenn wir daf¨¹r volles Verst?ndnis aufbringen.